D&D 5E Im Namen der Königin S2: Uqbar, die tanzende Stadt

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Uqbar hat viele Titel. Der oder die werte Leserin hat gewiss von einigen der Titel, wenn auch höchstwahrscheinlich nicht von allen, bereits gehört: die Stadt der Laster, die Stadt des Opium, die Stadt der Köter, die Stadt des Tees, die Stadt der tausend Götter, die Stadt der Schnecken sind gewiss ihre Berühmtesten. Doch es gibt noch andere Titel, welche die nur dieser unterwürfige Gelehrte weiß: Sie ist die Stadt der Schrift, die Stadt des Wissens, die Stadt der Geheimnisse und die Stadt des Geldes. Diesem Gelehrten liegt am meisten am folgendem Titel: sie ist die tanzende Stadt. Gewiss hat Uqbar viele Namen, doch die Stadt bleibt die gleiche; eben jene, welche sich immer ändert. Dieser unterwürfige Gelehrte hat noch kein Wesen gefunden, dass weiß wie alt Uqbar ist, weder Elf, noch Zwerg, noch Teufel weiß dieses. Manch eine meint sie wäre die erste Stadt, manch jemand anders meinte sie sei die letzte Stadt oder eine zeitlose Stadt.

Uqbar erhebt sich über der grünen Hölle: dem Dschungel Tlöns. Neue Häuser sind auf Alten gebaut und man sieht nichts bis auf Gebäude, Gassen, Treppen und Wege, die sich vertikal stapeln. Über der Stadt thronen einige Zwiebeltürme, die den schönsten, weisesten, klügsten und furchterregendsten Gestalten der Stadt Eigentum sind. Dieser unterwürfige Gelehrte weiß nicht, wer das ist und kennt selbst nur Gerüchte, denn nicht jeder und nicht jede kommt in den Bezirk der Türme, oder weiß wo dieser ist. Man redet von Teufeln oder von Lichs, von alten Rittern oder gar von Drachen, die innerhalb der geheimen Türmen thronen; die Türme stehts am Horizont bleibend und immer in der Ferne. Neben den Herrschern in den Zwiebeltürmen ist die Stadt weiterhin stark stratifiziert. Die ältesten Einwohner der Stadt, welche wohlmöglich dem Adel an anderer Ort gleichen, sind die Schneckenwesen -- 2 Meter groß, meist übergewichtig und nicht sehr beweglich, aber Reich gut vernetzt und bösartig. In der untersten Schicht sind krebsartige, unintelligente Sklaven, die für schwere Arbeit verwendet und gezüchtet werden. Uqbar selber hat nur ein 'Gesetz' (oder eine Regel, die vielleicht den Gesetzen im Reich ihrer Majestät gleicht): was immer du tun kannst, darfst du auch tun. Anrecht und Möglichkeit fallen in Uqbar ineinander. Die Stadt überlebt, ohne Wachen oder Rechtsprechung, wie es an zivilisierten Orten der Fall ist -- obwohl, zugegeben, Uqbar selber von den Einwohnern als die eloquenteste und zivilisierteste aller Städte gedacht wird. Die Stadt ändert sich stets, doch was gleich bleibt ist die Straße aus Topaz, die sich den Berg hoch rekelt und über Treppen und Wege zu den Türmen vorkämpft.

Auch wenn Kartografen ihrer Majestät schon Vorstöße in Tlöns Dschungel wagten ist der Aufwand, die Gefahr und die Qualen diese Expeditionen nicht wert. Selbst der lange Arm der Königin ist zu kurz, um diese Stadt zu umschließen, doch wer weiß wie lange das noch so weiter geht. Dieser demütige Gelehrte hat Gerüchte gehört, dass diplomatischer Kontakt angeblich aufgenommen wurde, doch die anarchische, fraktale, disorganisierte Ordnung Uqbars sei schwer zu durchblicken, für die Strategen und Spione der Königin. Angereist wird per Boot und angeblich gibt es Ortsansässige, die den Dschungel und die naheliegenden Berge navigieren können.

Uqbar ist eine Stadt in der alles käuflich ist. Die Teesalons und Opiumhäuser, die Bars und Stände, die philosophischen Gesellschaften und die tausend Tempel sind alle genauso grausam, wie sie schön sind.

- aus den Berichten von Al'Mashar


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Für mehr Informationen, schaut doch mal hier vorbei: Im Namen der Königin S2: Uqbar, die tanzende Stadt. und schreibt mich an. Am 4.2. ist session 0, da wird alles besprochen.