Episode#1 Byblos Startower 236

  • Teclador

    Hat den Titel des Themas von „Episode#1 - Byblos Startower 236“ zu „Episode#1 Byblos Startower 236“ geändert.
  • Alles schien friedlich und fast professionell abzulaufen, als die Eagle auf den Startower zuflog und die Landeeinweisung bekam.

    Jeder versuchte sich auf die imperialen Vorschriften einzustellen und ihre illegale Ausrüstung zu verstauen - auch trotz der wenig hilfreichen Anweisung des Maats, man habe sich selbst um sowas zu kümmern.


    Nach der Landung waren alle bereit sich in der Station umzusehen, als der Techniker Leon anfing das Schiff durchzuchecken.


    Ro hatte eigentlich nicht vor gehabt, negativ auf zu fallen und es hätte ihm völlig genügt, wenn ihr Besuch auf diesem imperialen Planeten langweilig verlaufen wäre. Doch plötzlich gab es einen Alarm in ihrem Dock und eine bewaffnete Gruppe Sturmtruppler kam auf das Schiff zumarschiert, die jeden der sich auch nur in der Nähe des Schiffes befand in Gewahrsam nahmen.


    Das habe im Dock die Waffen aktiviert - und möglicherweise sogar abgefeuert.

    Ein Schuldiger war schnell gefunden und man entschied sich Leon der Gerichtbarkeit zu übergeben.


    Doch den Imperialen genügte das nicht.

    Es wurden Schnellverhöre durchgeführt.

    Es war eine Strafe von 10.000 Credits zu zahlen.

    ... und das Schiff und die Crew hatten die Station binnen einer Stunde wieder zu verlassen.

    ... und das alles nur dank der Intervention eines fremden Geschäftsmannes, der von den Imperialen fälschlicherweise mit der Crew in Verbindung gebracht wurde.


    Das war nicht, was Ro sich vorgestellt hatte, doch immerhin haben sich für ihn keine weiteren Schwierigkeiten ergeben.

    Nicht auszudenken, was passiert wäre, wenn die Imperialen seine - immerhin zerlegten und in Einzelteilen zwischen anderen, elektronischen Teilen verborgenen - hochillegalen, unlizenzierten Waffen gefunden hätten.


    Einige Mannschaftsmitglieder nutzen die verbleibende Zeit und ihre geschäftlichen Kontakte, um das finanzielle Loch immerhin teilweise wieder zu stopfen.

    Es konnten zwei Reisegäste (für zusammen 2.000 Credits) und ein Frachtschmuggel (für 5.000 Credits) an Land gezogen werden.


    Das Schiff und seine Crew flogen nach Tatooine, dem Zielort des Schmuggels.

    Jedoch nicht ohne unterwegs den Schiffsantrieb auf gefährliche Weise zu überlasten und Schiff und Mannschaft einer bedenklichen Strahlungsdosis auszusetzen, um 2 von 14 Flugtagen einzusparen.

    Es heißt, der Techniker Leon sei für diese "Verbesserung" zuständig gewesen.


    Vor Ort stellte sich schnell heraus, daß das zu treffende Schiff nicht im System war und darüber hinaus auch besonderen Wert auf Unauffindbarkeit legte.


    Als das Schiff 2 Tage später eintraf, gab es direkt Irrungen, Wirrungen und Schwierigkeiten bezüglich der Information über die Etappenziele des - wie sich zu diesem Zeitpunkt erst herausstellte - Schmuggler-Freimarkt-Schiffes.

    Wieder einmal konnte der fremde Geschäftsmann, welcher schon einmal die Crew aus Schwierigkeiten verhandelt und diese danach nach Tatooine begleitet hatte, in diplomatischer Verhandlung die Problem bereinigen und sogar noch einen Profit (von 5.000 für die Crew und mindestens einen gleich großen Teil für sich selbst) machen.

    (Außerdem machten einige Mannschaftsmitglieder noch einen Einkaufs-Bummel durch das Marktschiff.)


    Das wäre doch noch ein profitabler Flug gewesen, wäre nicht das Schmuggelgut verschwunden.


    Zunächst wurde angenommen, das es sich bei dem Schmuggelgut um Minidroiden oder Kleinlebewesen gehandelt haben könnte, welche sich selbstständig gemacht haben könnten. Also wurde das Schiff doppelt und sogar dreifach abgesucht und durchgescannt.

    Mehr leider als zum Glück traf das nicht zu.


    Schließlich wurde feestgestellt, daß die anderen Fluggäste sich ebenfalls aus dem Staub gemacht hatten und vom Marktschiff erhielt die Crew die Information, daß diese Fluggäste sehr bestrebt waren, schnell das beide Schiffe hinter sich zu lassen und dabei möglichst unauffällig zu bleiben.

    Der Sachverhalt schien also klar.

    Die beiden Fluggäste hatten das Schmuggelgut gestohlen.


    Da der Eigner des Schmuggel-Markt-Schiffes die Ware jedoch immernoch erwartete, war der nächste Schritt klar.

    Das Schmuggelgut mußte zurück geholt werden.

    (Jedoch nicht bevor auch das letzte Crewmitglied - Ro eingeschlossen - noch ein wenig Shoppen war ...)