Welches Rollenspiel ist Dein Favorit? ... und warum?

  • <- Ich bin leidenschaftlicher DukannstwasDudarstellenkannst-LARPer.


    Warum?

    Weil es keine unnötigen (beziehungsweise, gar keine) Regeln gibt und man machen und spielen kann, wovon man die anderen Spieler überzeugt bekommt.


    Ein Lieblings-Pen’n’Paper-System habe ich nicht, aber es gibt eine Menge Systeme mit charmanten oder sehr unterhaltsamen Regelsystemen.
    Beispielsweise:


    7te See (1. Edition)

    Dungeon World

    Legend of the Five Rings (1. Edition)

    Marvel Super Heroes Adventure Game (das ist das mit den Karten)

    Space Pirates (2. Edition)

    StarWars D6 (also das von WestEndGames)

    World of Darkness (also die alte, echte WoD 😉 )


    *Disclaimer: Diese sind alle nicht wirklich meine Lieblingssysteme und schon gar nicht, die einzigen Systeme, welche ich spiele. Aber ich spiele diese System wirklich gern – doch nicht, ohne an der einen oder anderen Stelle über die Regelprobleme zu meckern.

  • LARP? DKWDDK, klar. Was sonst? Und das als Magier-Spieler.


    Pen&Paper? Da steht vorne immer noch GURPS... Weniger wegen des tollen Systems (es ist ok), sondern wegen der genialen Quellenbücher zu den verschiedensten Themen und des Vorteils, sich quasi jedes Setting selbst stricken zu können, wenn man will. Würde ich gerne mal wieder was abgedrehtes leiten darin, sei es IOU oder auch Goblins ;-)


    Castle Falkenstein bietet gehört auch zu meinen Favoriten - geniales Setting und schön eingepasstes System - mal was anderes, mit Spielkarten.


    KULT ebenso, das Regelsystem war da nie sonderlich wichtig, wichtig war das hammergeniale Setting.


    Shadowrun mag ich als Setting, das System ist eher mau.

  • Könnte ich mir überlegen, aber dafür müßte ich mir (bzw. "würde ich mir gerne") die neue Version anschauen, die per Kickstarter finanziert wurde. Außerdem habe ich schon spielleitenderweise eine SR-2050-Runde in Vorbereitung und div. Interessenten für noch eine Runde. Anders gesagt, ich würde auch gerne mal wieder spielen ;-)

  • Ahoi!


    Ich larpe auch gerne und das da bin ich.


    <- das da


    Ich spiele grundsätzlich immer gerne Fantasy und irgendwelchen Düsterkrams. Von mir geliebte Systeme/Hintergründe lauten wie folgt:


    + Vampire: The Masquerade (hier spiele ich eigentlich immer Nosferatu) -> und noch viel lieber Dark Ages

    + Degenesis (und hier mag ich die Spitalier am liebsten)

    + 7th Sea

    + Dungeon World

    + SLA Industries


    In keiner bestimmten Reihenfolge. Ich bin nicht so der Quest-Jäger und Monster-Tothauen ist auch nicht mein Ding (die armen Monster...), wobei ich schon gerne die Geschichte verfolge, die sich der Spielleiter ausgedacht hat. Wobei spackiges sand-boxen, bei dem eigentlich gar nichts passiert, auch cool sein können. Am liebsten sind mir Runden mit schönem Charakterspiel. Deswegen mag ich Kampagnen wohl irgendwie lieber als One-Shots, weil man da unter den Charakteren Beziehungen aufbauen kann.


    Ach so: Beim LARP mag ich eigentlich hauptsächlich DKWDDK, bzw. DKWDDK und ein paar Hitpoints zur Orientierung.

  • Hat hier jemand Castle Falkenstein gesagt ? Kleanthes:thumbup::thumbup::thumbup::thumbup:

    Regeltechnisch bin ich für einfache und schnelle Systeme zu haben.

    Außerdem bin ich größer Freund von Steampunk Hintergründen bzw. Hintergründen mit einem "Twist" z.B. Sundered Skies (klassisches EDO-Fantasy, nach der Apokalypse mit fliegenden Schiffen) oder Deadlands (Wild West mit Magie und "Mad Science" eigentlich auch Steam Punk)

  • Tja, also ich schwanke noch. Cypberpunk 2.0.2.0 oder Degenesis Rebirth?


    Ich denke das Rennen macht Degenesis Rebirth.


    Weil die meisten Dark-Future-Settings gerade aufpassen müssen nicht rechts von der Realität überholt zu werden. Mal ehrlich: Internet über Kabel, ernsthaft? Außerdem haben wir schon jetzt BigData und damit ist das auftreten von Bewegungen wie Cyberpunk immer unwahrscheinlicher. Also ist Dark-Future zum "Gegenwarts-Rollenspiel" verkommen. Also etwas mehr Endzeit. Das Setting "Alles ist den Bach runter, nur eine kleien Gruppe Helden hat überlebt und kämpft nun gegen Hunger, neue Tyrannen und manchmal Zombies, ist ziemlich abgenuckelt. Also noch weiter in die Zeit nach der Endzeit....die Postpostapokalypse.

    Das Setting von Degenesis ist unglaublich komplex. Die Kulte sind so vielschichtig, dass es jede Menge Aufhänger für Konflikte gibt. Auf der einen Eben hassen sich zwei Kulte, auf der anderen arbeiten sie zusammen. Immer wieder bringen neuen Gruppieren und Interessen neue Veränderungen in die bestehende Situation und über allem diese globale Bedrohung der Sporen. Das Kampfsystem ist schnell und tödlich und Magier gibt's bei den Spielern nicht. Was will mein armes geschundenes Herz denn mehr?!